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	<title>Berlin 1945</title>
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	<description>Kurz vor Kriegsende schrieb Käthe Hübner über das Leben in Berlin Charlottenburg</description>
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		<title>Wer von ihnen wird das überleben ?</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 1945 11:34:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langem hin und her sind wir uns endlich einig geworden, dass heute Sonntag ist. Man lebt ja wirklich wie auf dem Mond, dass man nicht einmal mehr die Wochentage weiß &#8211; also ob Sonntag ist oder nicht Sonntag. Ist ja alles ziemlich egal und trostlos. Heute kam ein endlos langer Zug von deutschen Soldaten, [...]]]></description>
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		<title>Jetzt hat die russische Horde das Regiment</title>
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		<pubDate>Fri, 04 May 1945 15:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>
		<category><![CDATA[Add new tag]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tag vergeht wie der andere ohne Bomben und Artilleriebeschuss nur ab und zu knallt es noch manchmal. Aber sonst hat jetzt die russische wilde Horde das Regiment und es passiert viel an Plünderungen und Vergewaltigungen der Frauen. Es steht z. B. eine Frau beim Bäcker an, kommt ein Russe und sagt. „komm mit“.Ja was [...]]]></description>
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		<title>Hitler gefallen, Göring aufgehangen und Göbbels ermordet.</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 1945 14:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war eine ziemlich unruhige Nacht. Russische Soldaten, motorisiert und zu Fuß zogen grölend durch die Straßen. Sie kamen wohl aus Richtung AVUS. An den Ausstellungshallen waren große Brände zu sehen und zwischendurch stiegen Leuchtraketen hoch. Geknalle und Geschieße überall auf den Straßen. Auf dem Kaiserdamm, hier bei uns soll ein abgestürztes russisches Flugzeug liegen. [...]]]></description>
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		<title>Der Führer ist tot</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 1945 17:32:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Tag, den ich wohl nie in meinem Leben vergessen werde. Morgens kommt Herr Maas zu uns in den Keller und sagt: „Das Funkhaus ist in der Nacht von der SS geräumt worden und kein Mensch ist mehr drin“. Aber es liegen noch Lebensmittel dort. Wir alle raus und rüber das war eins. Aber siehe [...]]]></description>
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		<title>Der Himmel ist ganz schwarz von Qualm</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 1945 14:01:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja das war mal ein nationaler Feiertag. Heute ist das alles so wurst. In der Stadt müssen schlimme Kämpfe toben, denn der Himmel ist ganz schwarz von Qualm. Bei uns hie haben Soldaten neue Barrikaden aufgebaut. Aber trotz allem weiß kein Mensch was los ist.]]></description>
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		<title>Wie ist der Russe wirklich?</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 1945 17:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt kommen mir aber doch Zweifel ob wir das alles überstehen werden. Aber komisch, man ist innerlich ganz ruhig geworden, trotzdem man mitten in der Gefahr ist. Man ist nur so innerlich unendlich traurig. Aber es sieht ja so aus, als ob die Entscheidung bald käme. Das Marinehaus in der Bredtschneiderstraße ist voll von Verwundeten [...]]]></description>
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		<title>Russe wieder näher gekommen</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 1945 16:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[So nun ist der Tag auch wieder vorbei und der Russe ist schon wieder näher gekommen. Panzerspähwagen waren schon in der Königin- Elisabeth-Straße. Ellen kam mal kurz rüber und erzählte es. Ganz vermummt, wie eine alte Frau verkleidet. Die russische Fahne weht schon auf der Kaiserdammbrücke. Ein mächtiges Ding soll das sein. Die ganze Ost-West-Achse [...]]]></description>
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		<title>Die Stalinorgel pfeifen über unser Haus</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 1945 16:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Russen scheinen in Eichkamp zu sein. Die Stalinorgel pfeifen über unser Haus. Heute konnten wir auch kein Wasser mehr aus dem Funkhaus holen, weil der Volkssturm dort in Alarmbereitschaft steht. Im Funkhaus hing der gestrige Wehrmachtsbericht aus. Die Russen wären überall zurückgeschlagen worden. Ich möchte nur wissen, für wie dumm die uns halten. Auch [...]]]></description>
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		<title>Es geht immer weiter</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 1945 16:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben abends um 10 Uhr alle unser Biwak bezogen. Wir waren noch gar nicht lange unten da schlugen um uns herum Bomben und Granaten ein und das Artilleriefeuer ging los. Die Russen rückten bis zum Adolf-Hitler-Platz (heute: Theodor-Heuss-Platz) an der Reichsstraße vor, wurden dann aber noch einmal zurückgeschlagen. Ich kann gar nicht beschreiben, wie [...]]]></description>
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		<title>Jeden Augenblick kann man dran sein</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 1945 15:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Kaethe</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagebuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Nacht war unheimlich. Wie haben sie zu 10 Personen in unserm selbst gebastelten Keller verbracht. Wir haben in vier Betten geschlafen und einer breiten Bank. Soweit man von schlafen sprechen konnte. Dauernd fielen Bomben wie im Augenblick auch wieder Flieger in der Luft sind. Jeden Augenblick kann man dran sein. Mir kann keiner mehr [...]]]></description>
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